Das Wechseln eines Kreissägeblatts ist eine grundlegende Fertigkeit, die jeder Anwender beherrschen sollte. Zuerst schalten Sie die Akku-Kreissäge aus und arretieren die Spindel. Anschließend lösen Sie das Sägeblattnetz und entfernen das alte Sägeblatt. Wie Sie sehen, ist es ganz einfach. Wichtig ist jedoch ein scharfes Sägeblatt, da stumpfe Blätter zu schlechter Schnittleistung und einem erhöhten Unfallrisiko führen können. In dieser Anleitung erhalten Sie praktisches Wissen und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit hilfreichen Details, die sowohl Anfängern als auch erfahrenen Anwendern helfen.
1. Was unterscheidet Akku-Kreissägen von anderen Geräten?
Das Tolle an Akku-Kreissägen ist die Freiheit! Kein lästiges Hantieren mit Verlängerungskabeln mehr und kein Suchen nach der Steckdose auf der Baustelle. Einfach die Säge schnappen und loslegen, wo immer Sie schneiden müssen.
Diese Sägen werden üblicherweise mit wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus betrieben. Sie drehen ein kreisförmiges Sägeblatt, das Holz, Metall und andere Materialien durchtrennen kann. Ziemlich praktisch, oder?
Die meisten im Handel erhältlichen Geräte verwenden Akkus mit 18 bis 60 Volt. Ein kleiner Tipp: Höhere Spannung bedeutet mehr Schneidleistung. Aber Achtung – diese Geräte sind auch schwerer! Nach längerem Gebrauch werden Sie möglicherweise einen Gewichtsunterschied feststellen.
2. Wichtige Bestandteile einer Akku-Kreissäge
Jede Akku-Kreissäge hat gemeinsame Bauteile, die Sie vor dem Sägeblattwechsel kennen sollten. Diese Komponenten arbeiten zusammen, um die Funktionsfähigkeit und Sicherheit des Geräts zu gewährleisten. Wenn Sie die einzelnen Bauteile kennen, gewinnen Sie mehr Sicherheit und können Sägeblattwechsel sicher und effektiv durchführen.
Klingenschutz
Die Sägeblattschutzhaube schützt das Sägeblatt im Ruhezustand und bewahrt den Benutzer vor versehentlichem Kontakt mit dem scharfen Blatt. Die meisten Sägen verfügen über zwei Schutzhauben. Die obere Schutzhaube bleibt fixiert, während sich die untere beim Sägen automatisch zurückzieht. Diese Abdeckung schützt vor den scharfen Zähnen und beugt Unfällen vor. Die Schutzhauben schließen sich mithilfe von Federmechanismen automatisch, sobald der Schnitt beendet ist.
Batteriefach
Das Batteriefach Ihrer Säge beherbergt die Stromquelle, in der Regel einen wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akku, dessen Kompatibilität je nach Marke variieren kann. Dieser Steckplatz verfügt über elektrische Kontakte, die mit den entsprechenden Punkten des Akkus verbunden werden. Viele moderne Sägen verwenden Einschubakkus, die einrasten. Vergewissern Sie sich vor der Inbetriebnahme stets, dass der Akku sicher eingerastet ist. Zwar verwenden manche Hersteller eigene Systeme, und nicht alle Systeme sind inkompatibel, es besteht jedoch eine gewisse Kompatibilität zwischen verschiedenen Marken. Beispielsweise können die Akku-Werkzeuge von ONEVAN sowohl mit ONEVAN- als auch mit Makita-Akkus verwendet werden.
Klingenwelle
Die Sägeblattwelle ist die zentrale Achse, an der das Sägeblatt befestigt wird. Diese Metallstange ragt aus dem Motor heraus und dreht sich mit hoher Geschwindigkeit. Die Welle hat einen bestimmten Durchmesser, der mit der Mittelbohrung Ihres Sägeblatts übereinstimmen muss. Die meisten Akku-Sägen verwenden eine Standard-Sägeblattwelle mit 5/8 Zoll Durchmesser. Die Welle verfügt über Unterlegscheiben auf beiden Seiten des Sägeblatts, um die Klemmkraft gleichmäßig zu verteilen.
Spindelverriegelung
Ein Spindelarretierungsknopf verhindert das Drehen der Spindelwelle beim Sägeblattwechsel. Mit dieser Funktion lässt sich die Spindelmutter einhändig lösen oder festziehen. Die Arretierung greift in ein internes Zahnrad ein und verhindert so die Rotation. Drücken Sie diesen Knopf nur, wenn die Säge ausgeschaltet ist und das Sägeblatt vollständig stillsteht. Lassen Sie den Knopf unbedingt vollständig los, bevor Sie die Säge wieder einschalten, um Unfälle zu vermeiden.
Tiefeneinstellung
Mit der Tiefeneinstellung lässt sich festlegen, wie weit das Sägeblatt unter die Grundplatte reicht. Dies bestimmt die Schnitttiefe. Die meisten Modelle verfügen über einen Hebel oder Drehknopf zum Entriegeln des Motorgehäuses. Durch Drehen des Hebels oder Griffs kann die Schnitttiefe angepasst werden. Für optimale Schnittergebnisse sollte das Sägeblatt knapp unter die Materialstärke reichen, typischerweise zwischen 6 und 12 mm.
Winkeleinstellung
Die Winkelverstellung ermöglicht Gehrungsschnitte in verschiedenen Winkeln. Viele Akku-Sägen lassen sich bis zu 45 Grad neigen, einige Premium-Modelle sogar bis zu 50 Grad. Diese Einstellung erfolgt über einen Drehpunkt an der Vorderseite der Grundplatte. Ein Verriegelungshebel fixiert den gewählten Winkel und sorgt so für dessen Beibehaltung während des Schnitts. Einige Premium-Modelle verfügen über Anschläge bei gängigen Winkeln wie 22,5 und 45 Grad für schnelles und präzises Einstellen.
3. Benötigte Werkzeuge und Schutzausrüstung
Bevor Sie beginnen, besorgen Sie sich folgende Dinge:
- Sechskantschlüssel (normalerweise im Lieferumfang Ihrer Säge enthalten)
- Schnittfeste Handschuhe zum Schutz Ihrer Hände
- Saubere Arbeitsfläche mit guter Beleuchtung
- Kleine Bürste zum Entfernen von Schmutz
- Neues Sägeblatt , passend für Ihre Säge

4. Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Entfernen des alten Sägeblatts von einer Akku-Kreissäge
Schritt 1: Trennen Sie die Stromquelle
Sicherheit hat bei der Arbeit mit Elektrowerkzeugen oberste Priorität. Befolgen Sie diese Schritte:
- Entfernen Sie den Lithium-Akku vollständig aus der Säge.
- Legen Sie den Akku beiseite, außerhalb Ihres Arbeitsbereichs.
- Durch einmaliges Betätigen des Auslösers wird die verbleibende Restladung entladen.
- Aktivieren Sie die Abzugssperre, falls Ihr Modell über eine solche verfügt.
Sicherheitshinweis : Fast alle versehentlichen Starts von Sägen passieren, wenn die Akkus noch teilweise angeschlossen sind. Entfernen Sie den Akku daher immer vollständig.
Schritt 2: Säge für die Sägeblattentfernung vorbereiten
- Legen Sie die Säge mit dem Sägeblatt nach oben auf eine stabile Arbeitsfläche.
- Klappen Sie die untere Klingenschutzhaube manuell mit dem Schutzhaubenhebel zurück.
- Entfernen Sie sichtbaren Staub oder Schmutz aus dem Bereich um die Klinge.
Schritt 3: Spindelarretierung aktivieren
Die Spindelarretierung verhindert das Drehen des Sägeblatts beim Lösen der Befestigungsteile:
- Suchen Sie den Spindelarretierungsknopf (normalerweise oben oder seitlich am Motorgehäuse).
- Drücken und halten Sie den Knopf fest
- Drehen Sie die Klinge langsam von Hand, bis Sie ein Klicken spüren, mit dem die Verriegelung einrastet.
- Halten Sie die Spindelarretierungstaste während des nächsten Schritts weiterhin gedrückt.
Wichtig : Üben Sie beim Einrasten des Schlosses festen, aber angemessenen Druck aus. Gewaltanwendung kann die inneren Zahnräder beschädigen.
Schritt 4: Die Dornmutter lösen
Die meisten Kreissägen verwenden aus Sicherheitsgründen ein Linksgewinde. Das bedeutet:
- Drehen Sie den Sechskantschlüssel im Uhrzeigersinn, um die Schraube zu lösen (entgegengesetzt zur Vorgehensweise bei normalen Schrauben).
- Üben Sie gleichmäßigen Druck aus, um die anfängliche Spannung zu lösen.
- Wenn sich die Mutter nicht bewegt, erhöhen Sie das Drehmoment schrittweise oder verwenden Sie einen Hebelarm, um zusätzliche Hebelwirkung zu erzielen, anstatt darauf zu klopfen.
Profi-Tipp : Falls die Mutter festsitzt, sprühen Sie eine kleine Menge Kriechöl darum herum und warten Sie 5 Minuten, bevor Sie es erneut versuchen.
Schritt 5: Klinge und Unterlegscheiben entfernen
Sobald die Mutter locker ist:
- Die Spindelmutter vollständig abschrauben
- Die äußere Unterlegscheibe (manchmal auch Flansch genannt) entfernen.
- Heben Sie die Klinge von der inneren Unterlegscheibe ab.
- Legen Sie alle Teile in der Reihenfolge, in der Sie sie ausgebaut haben, auf eine saubere Oberfläche.
Wichtig : Achten Sie auf die Ausrichtung des Sägeblatts. Die meisten Sägeblätter haben einen Drehrichtungspfeil, der in dieselbe Richtung zeigen sollte wie der Pfeil auf der Säge.
Schritt 6: Teile prüfen
Prüfen Sie vor dem Einbau eines neuen Messers folgende Komponenten:
- Spindelgewinde : Auf Beschädigungen oder abgenutzte Gewindegänge prüfen.
- Unterlegscheiben : Stellen Sie sicher, dass sie plan aufliegen und frei von Verunreinigungen sind.
- Klingenschutz : Prüfen Sie, ob er sich frei bewegen lässt und nicht klemmt.
- Spindelarretierung : Prüfen Sie, ob sie ordnungsgemäß entriegelt.
Die ONEVAN 180-mm-Akku-Kreissäge mit bürstenlosem Motor zeichnet sich durch Merkmale aus, die den Sägeblattwechsel erleichtern. Ihr bürstenloser Motor erreicht 10.800 U/min und wird mit einem 18-V-Akku betrieben. Die Metallführungsplatte sorgt für präzise Schnitte, während die Schutzhaube vor herumfliegenden Spänen schützt.

5. Einsetzen des neuen Sägeblatts für die Akku-Kreissäge
Schritt 1: Die neue Klinge vorbereiten
- Nehmen Sie die neue Klinge aus der Verpackung.
- Prüfen Sie, ob es den Spezifikationen Ihrer Säge entspricht (Größe, Spindellochdurchmesser, maximale Drehzahl).
- Identifizieren Sie den Pfeil in Drehrichtung auf dem Rotorblatt.
Schritt 2: Die Klinge montieren
- Klappen Sie die untere Klingenschutzhaube mit dem manuellen Überbrückungshebel ein.
- Setzen Sie die neue Klinge auf die innere Unterlegscheibe.
- Achten Sie darauf, dass der Pfeil für die Blattrotation in dieselbe Richtung zeigt wie der Pfeil auf Ihrer Säge.
- Richten Sie die Zähne des Sägeblatts so aus, dass sie vorne an der Säge nach vorne zeigen.
Wichtiger Hinweis : Achten Sie darauf, dass die Zähne der Klinge in Drehrichtung, also typischerweise nach unten, zeigen, damit sie beim Betrieb effektiv schneiden.
Schritt 3: Die äußeren Bauteile austauschen
- Montieren Sie die äußere Unterlegscheibe so, dass ihre konkave Seite zur Klinge zeigt.
- Die Spindelmutter von Hand wieder aufschrauben
- Achten Sie darauf, dass alle Bauteile plan aufliegen und keine Lücken aufweisen.
Schritt 4: Die Dornmutter festziehen
- Die Spindelarretierung durch festes Drücken des Knopfes wieder aktivieren.
- Drehen Sie die Mutter mit dem Sechskantschlüssel gegen den Uhrzeigersinn, bis sie fest sitzt.
- Mit mäßigem Druck festziehen – nicht zu locker, nicht zu fest
Technische Details : Die empfohlenen Drehmomentangaben finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Säge. Diese liegen typischerweise bei etwa 25-30 N•m (Newtonmeter).
Schritt 5: Sicherheitsüberprüfungen durchführen
Vor dem Einschalten:
- Spindelarretierung lösen
- Versuchen Sie, die Klinge vorsichtig zu bewegen, um festzustellen, ob sie locker ist.
- Drehen Sie die Klinge von Hand, um sicherzustellen, dass sie sich frei dreht.
- Prüfen Sie, ob der untere Schutz automatisch zurückkehrt.
- Passen Sie bei Bedarf die Schnitttiefe und den Schnittwinkel an.
6. Testen Ihres neuen Kreissägeblatts
Erste Validierung
- Setzen Sie die Batterie wieder ein.
- Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest, fern von Ihrem Körper.
- Führen Sie einen Probeschnitt an einem Stück Restholz durch.
- Achten Sie auf einen reibungslosen Betrieb ohne ungewöhnliche Geräusche.
- Prüfen Sie die Schnittqualität auf Glätte.
Worauf Sie achten sollten : Die Säge sollte ruhig und vibrationsfrei laufen und keine ungewöhnlichen Geräusche verursachen. Der Schnitt sollte saubere Kanten mit minimaler Splitterbildung aufweisen.
7. Wie oft sollte man das Sägeblatt seiner Kreissäge wechseln?
Anzeichen von Klingenverschleiß
Zu wissen, wann man das Sägeblatt seiner Kreissäge wechseln sollte, spart Geld und Ärger. Neue Sägeblätter schneiden schneller und sauberer als abgenutzte. Außerdem schonen sie Motor und Akku der Säge. Die meisten Heimwerker wechseln die Sägeblätter zu spät, nachdem sie Probleme mit den Schnitten bemerkt haben. Kennt man die Verschleißerscheinungen, kann man die Sägeblätter rechtzeitig wechseln.
Bur Marks
Brandspuren auf Holz entstehen, wenn die Zähne eines Sägeblatts stumpf werden. Diese dunkelbraunen oder schwarzen Streifen zeigen an, dass das Sägeblatt durch Reibung zu viel Hitze erzeugt. Die Holzfasern verbrennen, anstatt sauber geschnitten zu werden. Dies beschädigt mit der Zeit sowohl Ihr Werkstück als auch Ihre Säge.
Mehr Anstrengung
Erhöhter Kraftaufwand beim Schieben deutet auf ein verschlissenes Sägeblatt hin. Ein scharfes Sägeblatt gleitet mühelos durch das Material. Wenn Sie sich gegen die Säge lehnen oder sie mit Kraft nach vorne drücken müssen, muss das Sägeblatt ausgetauscht werden. Dieser zusätzliche Kraftaufwand führt bei Akku-Sägen zu einem schnelleren Akkuverbrauch.
Grobe Zuschnitte
Raue, ungleichmäßige Schnitte deuten auf Probleme mit den Zähnen hin. Ein gutes Sägeblatt hinterlässt glatte Kanten, die nur minimal nachgeschliffen werden müssen. Wenn Ihre Schnitte Ausrisse, Splitter oder raue Stellen aufweisen, überprüfen Sie das Sägeblatt. Selbst kleine Ausbrüche an den Zähnen können diese Probleme verursachen.
Zahnschäden
Sichtbare Zahnschäden deuten oft auf die Notwendigkeit einer sofortigen Überprüfung und gegebenenfalls eines Austauschs des Sägeblatts hin. Achten Sie auf abgebrochene, verbogene oder fehlende Zähne. Prüfen Sie, ob die Zähne bläulich verfärbt sind, da dies auf Überhitzung hindeutet. Untersuchen Sie die Hartmetallspitzen auf kleinste Risse oder Absplitterungen. Selbst kaum sichtbare Schäden beeinträchtigen die Schnittqualität.
Ungewöhnliches Geräusch
Ungewöhnliche Geräusche deuten auf ernsthafte Probleme mit dem Sägeblatt hin. Ein intaktes Sägeblatt erzeugt ein gleichmäßiges Surren. Kratz-, Klick- oder Klappergeräusche weisen auf ein verzogenes Sägeblatt oder lockere Zähne hin. Schalten Sie die Säge sofort aus, wenn Sie diese Geräusche hören. Ein beschädigtes Sägeblatt kann während des Betriebs zu einem Totalausfall führen.
Lebensdauer verschiedener Klingenmaterialien
Standard-Holzklingen
Standard-Holzsägeblätter haben eine Lebensdauer von 12 bis 120 Betriebsstunden. Diese Standardblätter bestehen aus gehärteten Stahlzähnen ohne spezielle Beschichtung. Beim Schneiden von druckimprägniertem Holz oder verleimtem Sperrholz stumpfen sie schneller ab. Die große Bandbreite der Lebensdauer hängt von der Materialhärte und der Schnitttechnik ab.
Hartmetallbestückte Klingen
Hartmetallbestückte Sägeblätter bieten eine lange Lebensdauer von oft bis zu 120 Betriebsstunden. Die Hartmetallspitzen sind hitze- und stoßbeständiger als reiner Stahl. Diese Sägeblätter sind zwar in der Anschaffung teurer, bieten aber langfristig einen höheren Nutzen. Einige hochwertige professionelle Hartmetallsägeblätter können von Fachleuten nachgeschärft werden, was ihre Nutzungsdauer zusätzlich verlängert.
Spezialklingen
Spezielle Trennscheiben für Metall oder Mauerwerk verschleißen schneller und halten nur 10–50 Stunden. Metalltrennscheiben sind extremer Hitze ausgesetzt, die die Zähne schnell abnutzt. Trennscheiben für Mauerwerk kommen mit abrasiven Materialien in Kontakt, die selbst Diamantbeschichtungen abtragen. Verwenden Sie daher separate Trennscheiben für verschiedene Materialien, anstatt nur eine einzige für alles zu verwenden.
Die Reinigung des Sägeblatts verlängert dessen Lebensdauer erheblich. Entfernen Sie Harz- und Harzablagerungen nach einigen Betriebsstunden. Verwenden Sie dazu einen handelsüblichen Sägeblattreiniger oder einfache Haushaltsreiniger wie Backofenreiniger. Lassen Sie den Reiniger die Rückstände lösen und schrubben Sie das Sägeblatt anschließend vorsichtig mit einer Nylonbürste. Trocknen Sie das Sägeblatt vor der Lagerung vollständig ab.
Für gelegentliche Heimwerker empfiehlt es sich, Standard-Sägeblätter je nach Nutzung auszutauschen – in der Regel alle paar Monate oder bei sichtbarem Verschleiß. Dies setzt 1–3 Stunden tatsächliche Sägezeit pro Wochenende voraus. Hochwertige Hartmetall-Sägeblätter können bei gleichem Nutzungsmuster 6–12 Monate halten. Um den Austausch genauer zu planen, sollten Sie die Sägestunden statt der Kalenderzeit erfassen.
8. Häufige Probleme beim Wechseln von Kreissägeblättern und Lösungen
Problem: Klinge passt nicht
Mögliche Ursachen :
- Falsche Sägeblattgröße für Ihr Sägemodell
- Beschädigte Spindelbohrung im Sägeblatt
- Zwischen den Bauteilen eingeklemmte Trümmer.
Lösungen :
- Die genauen Spezifikationen des Sägeblatts finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Säge.
- Reinigen Sie alle Montageflächen gründlich.
- Verwenden Sie niemals eine Klinge, die nicht perfekt passt.
Problem: Klinge eiert nach der Installation
Mögliche Ursachen :
- Verzogene Klinge
- Unebene Montageflächen
- Lose Spindelmutter
- Nicht korrekt eingesetzte Unterlegscheiben
Lösungen :
- Ausbauen und wieder einbauen, dabei auf die korrekte Ausrichtung aller Teile achten.
- Prüfen Sie, ob beide Unterlegscheiben flach am Messer anliegen.
- Stellen Sie sicher, dass die Spindelmutter ordnungsgemäß angezogen ist.
- Ersetzen Sie eine verbogene Klinge – versuchen Sie niemals, sie zu begradigen.
Problem: Säge blockiert beim Schneiden
Mögliche Ursachen :
- Klinge falsch herum eingebaut
- Falscher Klingentyp für das Material
- Klingenzähne zu abgenutzt
Lösungen :
- Prüfen Sie, ob der Pfeil in Sägeblattrichtung mit dem Pfeil der Säge übereinstimmt.
- Vergewissern Sie sich, dass Sie die richtige Klinge für Ihr Material verwenden.
- Ersetzen Sie die Klinge durch eine scharfe, für Ihren Schneidezweck geeignete Klinge.
Problem: Wache bewegt sich nicht richtig
Mögliche Ursachen :
- Schutzmechanismus durch Trümmer blockiert
- Schutzfeder beschädigt
- Die Klinge ist falsch montiert und behindert die Bewegung der Schutzvorrichtung.
Lösungen :
- Reinigen Sie den gesamten Schutzmechanismus.
- Prüfen Sie die korrekte Federspannung.
- Stellen Sie sicher, dass das Sägeblatt richtig auf der Welle sitzt.
9. Tipps zur Pflege von Kreissägeblättern
Verlängern Sie die Lebensdauer Ihrer Kreissägeblätter mit diesen Maßnahmen:
- Regelmäßig reinigen : Entfernen Sie Harz- und Ablagerungsreste mit Klingenreiniger.
- Richtige Aufbewahrung : Bewahren Sie die Klingen flach in ihrer Originalverpackung oder einem Klingenetui auf.
- Wechselnde Verwendung : Bei häufigem Schneiden sollten Sie mehrere Klingen bereithalten und diese abwechselnd verwenden.
- Hitze vermeiden : Klingen zwischen intensiven Schnitten abkühlen lassen.
- Nach Möglichkeit schärfen : Hartmetallbestückte Klingen können professionell nachgeschärft werden.
10. Materialspezifische Empfehlungen für Kreissägeblätter
Zum Holzschneiden
- Weniger Zähne (18-24) : Schnellere, gröbere Schnitte für den Rahmenbau
- Mehr Zähne (40-80) : Glattere Schnitte für Feinarbeiten
- Wechselseitige obere Fase (ATB) : Am besten geeignet für saubere Querschnitte
- Flachschliff (FTG) : Besser geeignet zum Längsschneiden.
Für andere Materialien
- Metalltrennscheiben : Feinere Zähne, Spezialbeschichtung
- Faserzement-Sägeblätter : Hartmetallspitzen mit weniger Zähnen
- Kunststoffschneidblätter : Spezielle Zahngeometrie zur Verhinderung des Schmelzens
11. Schlussfolgerung
Ein scharfes Sägeblatt ist unerlässlich – nicht nur für saubere Schnitte, sondern auch für die Effizienz und Langlebigkeit Ihrer Kreissäge. Ein gut gepflegtes Sägeblatt schont den Motor und verlängert die Akkulaufzeit.
12. Häufig gestellte Fragen
Kann ich kabelgebundene Sägeblätter auch auf Akku-Sägemodellen verwenden?
Ja, das ist möglich, da die Klingen für beide Typen geeignet sind, solange die Größe übereinstimmt. Sie sollten jedoch zwei Dinge überprüfen:
- Klingendurchmesser
- Und die Größe des Laubenlochs
Die meisten Akku-Sägen verwenden 6½-Zoll- oder 7¼-Zoll-Sägeblätter mit einer ⅝-Zoll-Aufnahme.
Wie oft sollten Klingen geschärft werden?
Heimwerker schärfen Sägeblätter in der Regel gar nicht – sie tauschen sie einfach aus. Hartmetallbestückte Sägeblätter können professionell 3-4 Mal geschärft werden, bevor sie ersetzt werden müssen. Die 10-15 Dollar für hochwertige Sägeblätter lohnen sich. Sie erkennen, dass es Zeit ist, die Sägeblätter zu schärfen, wenn Sie Brandspuren auf Ihrem Holz sehen.
Warum lockert sich meine Klinge während des Gebrauchs immer wieder?
Sie sollten drei Dinge überprüfen. Erstens: Ist die Spindelmutter fest genug angezogen? Üben Sie beim Anziehen festen Druck aus. Zweitens: Überprüfen Sie die Unterlegscheiben – sie könnten verschlissen oder verschmutzt sein. Reinigen oder ersetzen Sie sie. Drittens: Die Hitze beim Schneiden kann Metallteile ausdehnen und Verbindungen lockern.
Wie entsorgt man alte Klingen sicher?
Werfen Sie alte Sägeblätter nicht einfach in den Müll! Es gibt praktische Vorsichtsmaßnahmen: Wickeln Sie das Sägeblatt in Pappe und fixieren Sie es mit Klebeband. Manche Baumärkte nehmen Sägeblätter in Metallrecyclingprogrammen an. Falls nicht, wenden Sie sich an Ihr örtliches Recyclingzentrum.




